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Neues in 2026: Früherkennung von Brustkrebs auf höchstem Niveau

Februar 2026

Das Team aus dem Diagnostischen Brustzentrum am Göttinger Bahnhof hat nach nunmehr 22 Jahren in der Früherkennung ein Level erreicht, das die wohl früheste Entdeckung von Brustkrebs erlaubt. Sämtliche etablierten Untersuchungsverfahren, die hierfür notwendig sind, finden sich auf modernstem Stand in der Praxis. Zusätzlich zu den inzwischen über 150 Jahren an Expertise, die die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte auf dem Gebiet der Mammadiagnostik inzwischen zusammen aufweisen.

Das neueste Mammographiegerät auf dem Markt wurde im Januar 2026 in Betrieb genommen. Es ermöglicht neben der Anfertigung der üblichen digitalen Mammographieaufnahmen auch Spezialtechniken wie Brust-Tomosynthese und KM-Spektralmammographie. Auffällige Befunde können mit dem System durch Biopsieentnahme zuverlässig abgeklärt werden mit Entnahme der geringstmöglichen Anzahl an Gewebezylindern. Unterstützt wird das Mammographie-System durch die Unterstützung von CAD und KI in der Erstellung und Befundauswertung der Aufnahmen.

Das zuverlässigste Verfahren zur frühen Erkennung von Brustkrebs ist unbestritten die Mamma-MRT. Sie war von Anfang an seit 2005 ein essentieller Bestandteil der Brustdiagnostik im Brustzentrum, insbesondere bei Frauen mit dichten Gewebestrukturen. Zusammen mit der Industrie hat das Göttinger Team die Mamma-MRT inzwischen maximal optimiert: Aufnahmen der Brust haben inzwischen eine Million Pixel, die KM-Dosis wurde auf 30% reduziert und die brustentsorgenden Lymphknoten werden bis zum Hals komplett abgebildet. Das alles innerhalb einer Gesamtuntersuchungszeit von 10 Minuten! Das ist Maximaldiagnostik zum Wohle der Frauen – ohne Röntgenstrahlung und ohne Komprimieren der Brust.

Bleibt der Brustultraschall, der insbesondere bei sehr jungen Frauen, aber auch bei dichten Gewebestrukturen oder bei auffälligen klinischen Befunden, z.B. Knoten, wichtig ist. Zudem wird er benötigt zur gezielten Biopsie, sofern ein Befund im Ultraschall sichtbar ist. Hierfür wurden 2025 zwei neue hochauflösende Ultraschallgeräte angeschafft, die speziell eine optimale Bildgebung der Brust erlauben.