MIRA – Brustkrebssuche mit metabolischen Untersuchungsparametern

Das erste MIRA-System in Deutschland wurde im Göttinger Brustzentrum installiert.

MIRA – dies ist kein Zauberwort, sondern ein neues Untersuchungsverfahren, um Brustkrebs auf der Basis metabolischer Messparameter zu entdecken. MIRA steht für „Metabolic Imaging of Risk Assessment“. Das Untersuchungsverfahren erfasst im Seitenvergleich beider Brüste u.a. Kriterien wie Temperatur, Venenzeichnung und Wärmeregulation. Es gibt bei MIRA keine nachteiligen Aspekte wie Röntgenstrahlen oder die Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe. Die Brust selbst wird während der etwa 25minütigen Untersuchungsdauer nicht einmal berührt. Das MIRA-Gerät ist zur Zeit das einzige System, das in Deutschland im Einsatz ist. In einer ersten Probephase wird MIRA bei Frauen eingesetzt, die anschließend ohnehin ein Mamma-MRT erhalten, so dass diese beiden Verfahren in einer Studie, die von der Ethikkommission der Universität Göttingen genehmigt wurde, erprobt werden kann.

News_Oktober_2016